(pr) Janez Potocnik, EU Commissioner für Wissenschaft und Forschung, Science and Research, fordert die Konferenz der Europäischen Technologieplattrofm ERTRAC auf, binnen einem Jahr eine klares Konzept für die nächste, grüne Generation inneerstädtischer Transportsysteme vorzulegen. ERTRAC, der European Road Transport Research Advisory Council, umfasst unter anderen die Europäische Automobilindustrie, Energielieferanten, Vertreter der Strasseninfrastruktur und der Städte und Regionen.

«Als Europäische Technologieplatform sind Sie einzigartig; und Sie sind ideal aufgestellt um alle nötigen Stakeholders zusammenzubringen und unsere Transportsysteme an die heutigen Herausforderungen des Umgangs mit Energie anzupassen», sagte Potocnik. «Wir haben über dieses Thema schon eine sehr lange Zeit geredet. Ich denke, wir warten alle ungeduldig darauf, dass es endlich Realität wird.»

Die ‹green car› Initiative erhält von EU, der Europäischen Investment Bank, von der Industrie und den EU Mitgliedsstaten 5 Billionen Euro. Damit soll der Durchbruch gelingen mit erneuerbarer und nicht umweltverschmutzender Energie für den Strassentransport.



28 Jan 09 International

(pr)

Laut einer Umfrage von KPMG’ sind in den kommenden Jahren eine Vielzahl an Fusionen und Übernahmen in der Automobilindustrie zu erwarten. Profitieren werden, so die Erwartungen, Indien, China und Deutschland, verlieren die USA. Ein Viertel der befragten Manger erwarten Gewinnrückgänge im eigenen Geschäft, viele wagen die Gewinnsituation nicht vorauszusagen, 87 Prozent erwarten eine Zunahme an Bankrotten.

«Die nahe Zukunft wird sehr hart», kommentiert Uwe Achterholt, Global Head of Automotive bei KPMG. Die Ergebnisse der Umfrage seien «kein gutes Zeichen für die Industrie, die angewiesen ist auf langfristige Planung.»

«Verlorene Zuversicht bei den Konsumenten, kombiniert mit erschwerter Kreditfinanzierung, Unsicherheit über die Restwerte und notorischer Überkapazität der Industrie liefern das perfekte GAU-Klima», so die Analyse von Mike Steventon, Automotive Partner bei KPMG in Grossbritannien.

Einzige Hoffnung der Industrie bleiben Technologie und Innovation. Dabei gelten die Themen Treibstoff (Effizienz und Alternativen) und Umwelt weiterhin als zentral.




09 Jan 09 Wirtschaft

(pr) Noch steckt die Automobilindustrie in einer tiefen Krise. Doch am 27. Januar findet in Deutschland eine Studenten-Jobmesse der Autoindustrie statt. Alle grossen Namen machen mit: Audi, BMW, Mercedes, Porsche, Ford, Opel, VW, Mazda, Renault, Toyota.

«Positiv ist, dass dies als Zeichen des beginnenden Aufbruchs gewertet werden kann», sagt Autoindustrieexperte Prof. Ferdinand Dudenhöffer. Denn bereits heute ist klar, dass das weltweite Wachstum der Autoindustrie nach 2010 in hohem Tempo weitergehen wird, und der Bedarf an qualifizierten Hochschulabgängern dann wieder das Angebot überschreiten wird.

Weitere Informationen und verbindliche Anmeldung:
www.car.fh-gelsenkirchen.de oder 02361/915-409, RuhrCongress Bochum, Stadionring 20, 44791 Bochum
Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Tel.:0203/379-1111,
0234/384-9731, 02361/915-409, ferdinand.dudenhoeffer@uni-due.de



07 Jan 09 Wirtschaft