(pr) Unter dem Namen «AutoLinQâ„¢» will Continental eine Informations- und Kommunikationslösung für Automobile entwickeln, die mit dem Android Marktplatz und anderen Internetsystemen zusammenarbeiten kann. Das machte Continental auf der Telematics Detroit Konferenz bekannt.

AutoLinQ soll es in erster Linie möglich machen, das Internet «anytime anywhere» im Auto dabei zu haben, um zum Besipiel Freunde aus sozialen Netzwerksites im Verkehr ausfinding zu machen. Fahrzeugmonitoring vom Handy oder PC aus ist eine weitere Verwendungsmöglichkeit von AutoLinQ.

Link zum Pressebericht: http://www.conti-online.com



18 Jun 09 Technik

(pr) Long Beach, California

Where automotive energy-storage developers, their suppliers and prospective customers meet to discuss the latest technological progress and market direction.

Mehr information: http://www.advancedautobat.com/AABC/agenda.html



07 Jun 09 Kalender

(pr) Der Markt für Autobatterien wächst trotz der Krise. Ursache ist das grosse Interesse an elektrischen und Hybirdfahrzeugen. Insbesondere Deutschland ist eine treibende Kraft. Der deutsche Heimmarkt hat heute schon ein Volumen von 650 Millionen EUR das bis 2015 gar auf 10 Milliarden EUR wachsen kann.

In diesem Bereich tun sich eine Menge Möglichkeiten für Zusammenarbeit und internationale Partnerschaften auf. Daimler hat zum Beispiel 10 % von Tesla Motors gekauft, einem Start-Up in Kalifornien, das die Batterien für den elektrischen Smart liefern wird. gin production at the end of 2009. Mit der deutschen Firma Evonik ist Daimler schon vor längerer Zeit eine strategische Allianz eingegangen, um die Lithium-Ionen-Technologie weiter zu entwickeln.

Deutschland stützt die Entwicklung auch politisch und finanziell. Bis 2020 will die Regierung eine Million Elektrofahrzeuge auf den Strassen haben. 500 Millionen EUR Fördergelder sind bereitgestellt für die Förderung von Elektroantrieben, vor allem in der Forschung.

Mehr Informationen an der Advanced Automotive Battery & EC Capacitor Conference in Long Beach, California (8-12 Juni 2009) oder bei Germany Trade & Invest, Eva Henkel, Tel. +49(0)30 200 099-173, email: eva.henkel@gtai.com



07 Jun 09 Forschung, International, Technik

(admin) Empa Dübendorf

Intelligente Transportsysteme für mehr Effizienz und Sicherheit

its-ch und scope34 organisieren einen Innovationszirkel, um die Potenziale des Zusammenspiels zwischen Fahrzueg und Strasse zu ermitteln. Gesucht werden insbesondere Synergien einer Zusammenarbeit und Wege zur Umsetzung.

Zusammenfassung (pdf)

Die Experten aus Industrie und Hochschulen diskutierten, welche technologischen Entwicklungen im Gebiet der Verkehrstelematik in den kommenden 5 bis 10 Jahren zu erwarten seien und im positiven Sinne zu Innovation beitragen können. Auch erwogen die Experten, welche heutigen Technologien in diesem Zeitraum ihr End-of-Life erfahren werden und welche Entwicklungen in einer Sackgasse landen könnten.

Die Experten waren der Meinung, dass insbesondere Tracking-Systeme, vor allem GPS-basiert, möglicherweise aber auch auf Basis anderer positionsgebender Technologen wie GSM, eine Zukunft haben werden, ebenso das systematische Erfassen von Fahrzeugdaten und Fahrerassistenzsysteme. Mit diesen drei Basisapplikationen sind dann eine Menge Kombinationen möglich wie Navigation, Verkehrsdatenerfassung, Warnsysteme aber auch Systeme zur Positionsüberwachung, Verkehrsflussmanagement und allerlei Anwendungen im Bereich der kombinierten (intermodalen) Mobilität oder im Hinblick auf die Reduktion des Energieverbrauchs bei Fahrzeugen.

Die wichtigsten Neuerungen der kommenden Jahre sind für die Experten die Blackbox im Auto, die dauernd allerlei Fahrzeugdaten registriert (also nicht nur Crash-bezogen wie die heutige Blackbox). Auch wird die Car-to-car-Kommunikation eine wesentliche Rolle spielen in den kommenden 5 bis 10 Jahren, möglicherweise verbunden mit der Car-to-Infrastruktur- Kommunikation, wie zum Beispiel das Europäische e-Call System.

Bezüglich ganzer Verkehrssysteme erwarten die Experten einen Ausbau des öffentlichen Verkehrs, den Einsatz emissionsfreier Antriebe und ein allgemeines Mobilitäts-Pricing. Es kamen noch eine lange Reihe weiterer möglicher Entwicklungen zur Sprache, etwa die Internationalisierung des Verkehrsmanagments, Ausbau des Parkplatzmanagements (etwa mit integrierten Reservierungs- und Bezahlmöglichkeiten), neue Fahrerassistenzsysteme etc.

Einigen Technologien sagten die Experten ein klares Ende voraus, so den bodengestützten Sensoren und den meisten eigenen, analogen Funkinfrastrukturen. Auch gehen die Experten davon aus, dass bis in 10 Jahren Fahrzeuge ohne intelligente On-board-Systeme von unseren Strassen praktisch verschwunden sein werden.

Eine Absage erteilten die Experten der Weiterentwicklung von Wechseltextanzeigen und anderer aufwändiger, teurer Systemer. Ebenso erwarten sie, dass reine Schweizer Lösungen keine Zukunft haben, genauso wenig wie proprietäre, autarke Systeme. Interessant war letztlich die Position der Experten zum Datenschutz. Dem Schutz fahrzeugspezifischer Daten erteilten sie eine klare Absage, diese Information werde in Zukunft viel offener verfügbar sein.

Die Experten erwarten aber auch, dass insbesondere offizielle Stellen leichter Einsicht in personenbezogene Daten erhalten werden. Zum Beispiel wird die Polizei ohne grosse Mühen in Erfahrung bringen können, wer zu einem bestimmten Zeitpunkt ein bestimmtes Fahrzeug gelenkt hat.

Der Anlass wurde von scope34,  its-ch und swissT.net veranstaltet.



26 May 09 Featured, Innovationszirkel, Kalender