Das Institut für Fahrzeugtechnik und Mobile Arbeitsmaschinen (IFFMA) des KIT erhält einen Forschungsneubau auf dem Gelände der ehemaligen Mackensen-Kaserne in Karlsruhe. Der Bau wird mit innovativen Prüfständen ausgestattet sein und die Infrastruktur für die Mobilitätsforschung im interfakultativen Kompetenzzentrum KIT-CART bereitstellen.
KIT-CART ist Keimzelle des KIT-Schwerpunkts Mobilitätssysteme und bündelt die fahrzeugtechnischen Aktivitäten des KIT synergetisch. Es erarbeitet methodische und technologische Grundlagen für die Fahrzeuge der Zukunft und konzentriert sich dabei auf landgebundene Fahrzeuge wie Pkw, Nutzfahrzeuge, mobile Arbeitsmaschinen und Bahnfahrzeuge mit dem Fokus auf die Themen Energieeffizienz und Emissionsreduzierung, Fahr- und Arbeitssicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Kosten. Der neue Forschungsbau mit einem Investitionsvolumen von acht Millionen Euro für den Bau und knapp sechs Millionen für die Ausstattung wird über innovative Technik verfügen, unter anderem über einen in dieser Art einmaligen Allrad-Akustik-Rollenprüfstand, der die Untersuchung aller vorgenannten Fahrzeugarten erlaubt.
(pr) Am MIT wollen Forscher einen Roboter entwickeln, der Fahrer beobachtet und versteht und so besser ist als herkömmliche Navigationssysteme. AIDA, der «affective intelligent driving agent» kennt den Kontext, ist sozial und reagiert intuitiv …
(pr) In den nächsten Jahren ist mit einer Zunahme des Anteils älterer Menschen an der Gesellschaft zu rechnen – und damit einer Zunahme der über 60-Jährigen Autofahrerinnen und Autofahrer.
«Ã„ltere Personen finden sich mit ihren Bedürfnissen und Anforderungen an ein Fahrzeug nicht ausreichend gewürdigt. Sie wollen mit ihrem Fahrzeug mobil bleiben und somit am öffentlichen Leben teilhaben», erläutert Katja Duntsch, Psychologin an der Technischen Universität Braunschweig.
Zusammen mit Professor Jürgen Howe aus der Abteilung Gerontopsychologie der untersucht sie die Nutzeranforderungen 70- bis 90-jähriger an ihr Auto. In dem Forschungsprojekt werden die Bedürfnisse älterer Menschen hinsichtlich der Gestaltung der Autos, der Behandlung älterer Kunden durch die Werkstätten, die Verkaufsabteilungen sowie der Werbung und der Infrastruktur systematisch erfasst.
Im Rahmen einer Vorstudie sind seit zwei Jahren 60 ältere Autofahrerinnen und Autofahrer zwischen 60 und 90 Jahren beteiligt. Mitte nächsten Jahres soll die Studie abgeschlossen sein. Bis dahin sollen insgesamt 2.000 70- bis 90-jährige Autofahrer befragt werden.
Mit den 60 älteren Autofahrerinnen und Autofahrerinnen wurden bereit Probefahrten mit Fahrzeugen, die mit Fahrassistenzsystemen ausgestattet sind, durchgeführt. Besondere Akzeptanz fanden Navigationsgeräte und Einstiegshilfen. Aber auch Assistenzsysteme, die durch Infrarotkameras Nachtfahrten erleichtern oder das sichere Einfädeln auf Autobahnen ermöglichen, wurden sehr gut angenommen.
«Assistenzsysteme und Bedienelemente, die in der Gruppe de Hochaltrigen akzeptiert werden, stoßen in der Regel auch bei anderen Zielgruppen auf Akzeptanz», so Prof. Jürgen Howe.
In Japan ist diese Zielgruppe aufgrund der demografischen Entwicklung bereits von der Automobilindustrie berücksichtigt. Dort sind bereits Fahrzeuge mit speziellen Einstiegshilfen für Hochaltrige auf dem Markt.
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