Bedeutung von Elektrik und Elektronik: Innovationstreiber

(XL) Das digitale Auto ist stark im Kommen; Innovation im Auto ist digital. Der Elektronik-Industrie steht eine rosige Zukunft bevor. In nur fünf Jahren werden Software und Elektronik die Hälfte der Herstellkosten eines Autos ausmachen [Quelle: Audi]. Zulieferer müssen jetzt aus dieser Chance am Markt profitable Innovationspartnerschaften entwickeln.

Die Digitalisierung im Auto hat ihre Kinderkrankheiten hinter sich gelassen. Servicegerechte Automobilelektronik wie intelligente Fahrassistenzsysteme oder digitale Motorelektronik sparen Gewicht, reduzieren den Brennstoffverbrauch von Autos und helfen Unfälle vermeiden.

Ist Digitalisierung heute noch ein Privileg der Oberklasse werden auch Mittelklasse- und Kleinwagen bald nachziehen. Im Jahr 2010 wird sich in einem Auto durchschnittlich für 3’850 Euro Elektronik befinden – heute sind es ca. Euro 2′300 [Mercer].

Die weltweite Automobil-Zulieferindustrie wird bis zum Jahr 2010 einen Umsatzsprung von 75 Prozent realisieren [CAR/PWC/VDA/Stadt Leipzig]. Die Elektronikanbieter werden von diesem Trend überproportional profitieren. Ihr Umsatz wird sich in den kommenden Jahren mehr als verdoppeln.

Für Audi ist Software und Elektronik schon lange Innovationstreiber Nummer Eins. 90 % der Innovationen bei Audi kommen aus Elektrik, Elektronik und Mechatronik. Auch die Steinbeis-Stiftung bestätigt: «Elektrik, Elektronik und Mechatronik sind die entscheidenden Faktoren der Wertschöpfung neuer innovativer Automobile.»

Die OEMs setzen also bereits fest auf das digitale Auto. Für Lieferanten, Provider von Tools und Methoden und nicht zuletzt für Entwicklungs-dienstleister und Software-entwickler tut sich ein unmittelbares Marktpotenzial auf, das in den nächsten Jahren genutzt werden will.

Unter «scope34 – Elektrik und Elektronik» entstehen nun wesentliche Innovationspartnerschaften für Zulieferer und Dienstleister aus den Bereichen Software, Elektronik, Elektrik und Mechatronik.