Nanotechnologie im Automobilbau

(XL) Mercedes verwendet für die E, S, CL, SL und SLK-Klasse seit Ende 2003 einen nano-basierten Lack. Mikroskopisch kleine Keramikpartikel im Lack, die beim Trocknen aushärten und sich verbinden, schaffen damit eine etwa dreifach Verbesserung der Kratzfestigkeit, etwa gegen mechanische Kratzer in der Autowaschanlage. Ausserdem glänzt der neue Lack etwa 40 % mehr, wie Mercedes feststellte.

Die Seitenteile des 2004 Chevy Impala bestehen aus einem Nano-Kompositenmaterial von Basell, der Kooperation von BASF und Shell. Sie sind stattliche 7 Prozent leichter.

Auch GM verwendet Nanomaterialien im Safari und Astro für Einstiegsleiten seit 2002. Die erste kommerzielle Verwendung von Nanomaterialien kam von Toyota in 1991.