(pr) Börse für Geschäfts-, Technologie- und Forschungs-Kooperationen
Am 2. Juni 2010 findet in Genf eine Europäische Kooperationsbörse zum Thema «Green Cars» statt. Hier kommen Unternehmen und Forschungsinstitutionen zusammen, um geschäfts- sowie technologie-orientierte Kooperationen zu initiieren. Es werden bilaterale business-to-business Treffen zwischen Vertretern von KMU, der Industrie und Forschungsinstitute aus ganz Europa organisiert.
Anmeldeschluss 9. Mai 2010
Anmeldeschluss für die Kooperationsbörse (Teilnahme: CHF 200) ist der 9. Mai
Teilnehmende schalten Ihr Kooperationsprofil auf (Angebot oder Nachfrage) und wählen vor dem Event im Kooperationskatalog selber aus, wen sie für 30 Minuten Gespräche treffen möchten. Diese im Voraus arrangierten bilateralen Treffen mit Firmen und Forschungsinstitutionen aus ganz Europa sind effizient und effektiv, um internationale Innovations-Kooperationen anzubahnen: Gemäss Befragung der Teilnehmenden an internationalen Kooperationsbörsen von Enterprise Europe Network münden über 50% der Gespräche in weitere Kooperationsschritte!
Mögliche Themen sind:
- Design of advanced vehicles (e.g. electrical) and mobilityconcepts
- Traction/propulsion systems (e.g. compressed air)
- ICT for the hybrid and electric vehicles
- Fuel technology, alternative biofuels
- Smart storage and conversion of energy (e.g. Fuel Cell)
- Optimised thermal engine development and integration
- Co-modality, intermodal and links to public transport
- Infrastructures for green cars and mobility
- Weight reduced materials (e.g. foam)
Neben «Green Cars» geht es auch noch um zwei andere Clean Technologies: Energy Efficient Buildings und Factory of the Future. Meet4cleantech wurde von Euresearch initiiert, Organisatoren sind Osec, Cleantech Cluster Westschweiz, OPI und Enterprise Europe Network. Die Kooperationsbörse hat zum Ziel Read more
14 Apr 10
— Featured,
International,
Kalender,
Wirtschaft
(pr) Der dritte Kongress des Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD) trug den Titel «Die Zukunft der Automobilindustrie aus internationalem Blickwinkel – Chancen für Ostdeutschland» und zog rund 250 Teilnehmer an. Parlamentarischer Staatssekretär Jan Mücke und der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok anerkannten die wichtige Rolle des AOCD als Netzwerk für die Wirtschaft und die Innovation in der Region.
Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär des Ministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, eröffnete den Kongress offiziell. In seinem Beitrag ging er auf die aktuellen Herausforderungen der Branche ein und betrachtete in diesem Zusammenhang sowohl die Auswirkungen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise als auch die der demographischen Entwicklung. Zudem machte er auf die Verantwortung der Automobilindustrie im Umweltschutz aufmerksam. So seit die Entwicklung moderner Technologien, alternativer und optimierter Antriebstechnologien sowie Brennstoffe maßgeblich für eine verbesserte Klimabilanz.
Der Parlamentarische Staatssekretär zeigte in seiner Rede auch die Relevanz der ACOD-Netzwerkarbeit auf. «Wir sind uns der Bedeutung von Netzwerken wie dem ACOD, die Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Dienstleister und Initiativen vereinen, sehr bewusst. Ein solcher Zusammenschluss ist nicht nur eine gute Grundlage für Innovationen. Er stärkt auch die Branche und den Standort Ostdeutschland insgesamt. Das hat sich auch in der Krise bewährt!», so Mücke.

„Nur wer innovativ ist, kann bestehen“ – Sven Morlok, sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.
Den zweiten Tag der Veranstaltung eröffnete der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok. In seiner Rede schoss er inhaltlich an die Beiträge des Vortrages an und hob hervor, wie wichtig neue Ideen für die Branche sind: «Die Anforderungen an die Zulieferer steigen. Sie müssen sich auf neue wirtschaftliche und technologische Trends einstellen. Nur wer innovativ ist, kann bestehen», so der Minister.
Laut Klaus Bräunig, Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) liegen vor allem hier die Chancen und die strategische Notwendigkeit der deutschen Automobilindustrie: «Die deutschen Hersteller verstehen sich auch künftig als Technologieführer bei den klassischen Antrieben – wie Clean Diesel und direkt einspritzender Benziner – und den alternativen Antrieben.» Eindringlich wies Bräunig jedoch auch daraufhin, dass hierzu die Finanzwirtschaft ihren Anteil beisteuern und Mittel für die Realisierung der Zukunftschancen bereitstellen muss.
Bestätigt wurden die Aussagen durch Siegfried Bülow, Vorstandsvorsitzender des ACOD e.V. und Vorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Leipzig GmbH. Er machte deutlich, wie die Arbeit des Netzwerkes und seiner Partner die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in Ostdeutschland unterstützt. «Vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen bietet der ACOD eine Plattform zum Austausch von Know-how, zur Initiierung von Kooperationen und zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten», so Bülow.
(Quelle: AOCD, http://www.acod.de/images/stories/pressedl/pressemitteilungen/100218_pm_acod-kongress.pdf)
03 Mar 10
— International,
Wirtschaft
(pr)
Deutschland nimmt im Bereich innovativer alternativer Antriebstechnologien eine Vorreiterrolle ein, nicht nur was die Entwicklung von neuen Konzepten betrifft, sondern vor allem in der staatlichen Förderung. Die deutsche Regierung fördert seit einigen Jahren zahlreiche Forschungsprogramme. Deutschland soll ein Leitmarkt für Elektromobilität werden, so will es die Bundesregierung. Ziel ist es, dass bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren.
Brennstoffzellen und Wasserstoff sind bekannte mögliche Lösungen zur Senkung der CO2-Emissionen und werden seit Jahrzehnten erforscht und entwickelt. Sie sind jedoch noch nicht marktfähig. In letzter Zeit wurden die Read more
10 Dec 09
— Featured,
Forschung,
International
(pr)
Das Institut für Fahrzeugtechnik und Mobile Arbeitsmaschinen (IFFMA) des KIT erhält einen Forschungsneubau auf dem Gelände der ehemaligen Mackensen-Kaserne in Karlsruhe. Der Bau wird mit innovativen Prüfständen ausgestattet sein und die Infrastruktur für die Mobilitätsforschung im interfakultativen Kompetenzzentrum KIT-CART bereitstellen.
KIT-CART ist Keimzelle des KIT-Schwerpunkts Mobilitätssysteme und bündelt die fahrzeugtechnischen Aktivitäten des KIT synergetisch. Es erarbeitet methodische und technologische Grundlagen für die Fahrzeuge der Zukunft und konzentriert sich dabei auf landgebundene Fahrzeuge wie Pkw, Nutzfahrzeuge, mobile Arbeitsmaschinen und Bahnfahrzeuge mit dem Fokus auf die Themen Energieeffizienz und Emissionsreduzierung, Fahr- und Arbeitssicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Kosten. Der neue Forschungsbau mit einem Investitionsvolumen von acht Millionen Euro für den Bau und knapp sechs Millionen für die Ausstattung wird über innovative Technik verfügen, unter anderem über einen in dieser Art einmaligen Allrad-Akustik-Rollenprüfstand, der die Untersuchung aller vorgenannten Fahrzeugarten erlaubt.
13 Nov 09
— Forschung,
International
(admin) Le Pôle Véhicule du Futur invite tous les acteurs de la mobilité les 17. et 18. novembre 2009 aux 6ème Rencontres Internationales Mobilis.
www.mobilisconference.com
25 Aug 09
— International
(pr) Der Markt für Autobatterien wächst trotz der Krise. Ursache ist das grosse Interesse an elektrischen und Hybirdfahrzeugen. Insbesondere Deutschland ist eine treibende Kraft. Der deutsche Heimmarkt hat heute schon ein Volumen von 650 Millionen EUR das bis 2015 gar auf 10 Milliarden EUR wachsen kann.
In diesem Bereich tun sich eine Menge Möglichkeiten für Zusammenarbeit und internationale Partnerschaften auf. Daimler hat zum Beispiel 10 % von Tesla Motors gekauft, einem Start-Up in Kalifornien, das die Batterien für den elektrischen Smart liefern wird. gin production at the end of 2009. Mit der deutschen Firma Evonik ist Daimler schon vor längerer Zeit eine strategische Allianz eingegangen, um die Lithium-Ionen-Technologie weiter zu entwickeln.
Deutschland stützt die Entwicklung auch politisch und finanziell. Bis 2020 will die Regierung eine Million Elektrofahrzeuge auf den Strassen haben. 500 Millionen EUR Fördergelder sind bereitgestellt für die Förderung von Elektroantrieben, vor allem in der Forschung.
Mehr Informationen an der Advanced Automotive Battery & EC Capacitor Conference in Long Beach, California (8-12 Juni 2009) oder bei Germany Trade & Invest, Eva Henkel, Tel. +49(0)30 200 099-173, email: eva.henkel@gtai.com
07 Jun 09
— Forschung,
International,
Technik
(pr) Janez Potocnik, EU Commissioner für Wissenschaft und Forschung, Science and Research, fordert die Konferenz der Europäischen Technologieplattrofm ERTRAC auf, binnen einem Jahr eine klares Konzept für die nächste, grüne Generation inneerstädtischer Transportsysteme vorzulegen. ERTRAC, der European Road Transport Research Advisory Council, umfasst unter anderen die Europäische Automobilindustrie, Energielieferanten, Vertreter der Strasseninfrastruktur und der Städte und Regionen.
«Als Europäische Technologieplatform sind Sie einzigartig; und Sie sind ideal aufgestellt um alle nötigen Stakeholders zusammenzubringen und unsere Transportsysteme an die heutigen Herausforderungen des Umgangs mit Energie anzupassen», sagte Potocnik. «Wir haben über dieses Thema schon eine sehr lange Zeit geredet. Ich denke, wir warten alle ungeduldig darauf, dass es endlich Realität wird.»
Die ‹green car› Initiative erhält von EU, der Europäischen Investment Bank, von der Industrie und den EU Mitgliedsstaten 5 Billionen Euro. Damit soll der Durchbruch gelingen mit erneuerbarer und nicht umweltverschmutzender Energie für den Strassentransport.
28 Jan 09
— International
(pr) Das Network of Automotive Excellence NoAE zusammen mit der deutschen Automotive-Industrie haben einen branchenübergreifenden Innovations-Wettbewerb ausgeschrieben.
Gesucht werden Ideen, Methoden, Produkte oder Verfahren für den Einsatz im Automobil, in diesem Jahr zu den drei Hauptthemenfeldern:
(1) Gesundheit und Wellness im Automobil
(2) Infotainment und Navigation
(3) CO2-Reduzierung, Leichtbau und neue Materalien
Aufgerufen sind brachenübergreifend alle Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen oder Erfinder, die zu den oben genannten drei Themen-Clustern Beiträge leisten können und deren Ideen und Produkte ein erhebliches Transferpotenzial in die automobile Anwendung hinein besitzen. Dabei spielt es keine Rolle, aus welcher Branche (automotive / non-automotive) die Idee kommt oder ob sie bereits in der Praxis verwendet wird oder noch nicht. Der Teilnehmerkreis ist nicht auf den deutschsprachigen Raum begrenzt.
Der Zeitraum für Ihre Bewerbung beginnt am 1. März 2008 und endet am 13. Mai 2008. In dieser Zeit müssen Ihre Unterlagen bei uns eingegangen sein. Die Bewerbung erfolgt online über eine spezielle Eingabemaske.
Das NoAE Projekt-Office in München steht Ihnen jederzeit zu Verfügung und beantwortet gerne Ihre Fragen:
euro engineering AG, Herr Markus Voithenleitner
E-Mail: markus.voithenleitner@ee-ag.com
Fon + 49 . 89 . 35 77 51 – 126
Fax + 49 . 89 . 35 77 51 – 26
05 Mar 08
— International
(pr) Am 15. und 16. April findet in Berlin ein Workshop über die Implikationen wasserstoffbasierter Transportsysteme und ihrer Infrastruktur statt.
Die Veranstaltung «Preparing for the hydrogen future» dreht sich in erster Linie um die Ergebnisse des von der EU finanzierten Projekts HyFLEET:CUTE. Sie behandelt den komplexen Charakter der gesamten Unternehmung und hebt auch die nichttechnischen Aspekte hervor, die zur erfolgreichen Umsetzung der neuen Technologien nicht außer Acht gelassen werden dürfen.
Der Workshop richtet sich an:
- Busbetreiber im öffentlichen Verkehrswesen und ihre Angestellten in der Kommunikation;
- Regierungsbeamte, die an der Bereitstellung und Regulierung von öffentlichen Verkehrsmitteln beteiligt sind;
- Industrieakteure aus verwandten Branchen: Bushersteller und Energieerzeuger; Kraftstoffanbieter;
- Berater der Regierung und von Stadtverwaltungen für das öffentliche Verkehrswesen;
- Schulungspersonal für Wartungstechniker von Bussen.
Details: http://www.global-hydrogen-bus-platform.com/registerberlin/
25 Jan 08
— International,
Kalender
(pr) Fördergelder für Automobilforschung sollen bis 2012 um 300 % steigen. Dies fordert der CARS 21 Bericht, der am 21 November 2007 von der Industrie-kommission des Europäischen Parlaments verabschiedet wurde. CARS 21 steht für «Competitive Automotive Regulation System for the 21st Century». Im Bericht geht es denn auch nicht nur um das Verteilen von Geld.
«Häufige Gesetzesänderungen (so zum Beispiel bezüglich CO2) erfordern Anpassungsmassnahmen in der Industrie», sagt der Autor der Berichts, der deutsche liberale Europaparlamentarier Jorgo Chatzimarkakis. Diese Anpassungen sollen mit Fördergeld unterstützt werden, um die Euroäischen Autobauer zu stärken und zu erhalten, so Chatzimarkakis. Der Bericht fordert denn auch eine Koppelung der Förderung an die CO2-Ziele der Europäischen Union.
Als konkrete Massnahme schlägt der Bericht vor, eine der ersten «Knowledge and Innovation Communities» des zukünftigen Europäischen Institute of Technology dem Thema CO2-Reduktion bei Fahrzeugen zu widmen. Das Europäische Parlament beschliesst im Januar 2008 über den Bericht.
Weiterführende Informationen:
http://www.europarl.europa.eu/
http://www.chatzi.de/
27 Nov 07
— International
(XL) Die Europäische Kommission plant eine Joint Technology Initiative (JIT) auf Basis der European Hydrogen and Fuel Cell Technology Platform (HFP). Die HFP unterstützt die Entwicklung und Einführung von Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie in Europa. Die Plattform koordiniert europäische, nationale, regionale und lokale Initiativen. Industrie, Wissenschaft, öffentliche Hand, Anwender und Gesellschaft sollen mitarbeiten können.
Die JIT wird von der Kommission mit maximal 470 Millionen Euro unterstützt. Mit Ziel soll sein, eine europäische Typenprüfung für Wasserstoff-Fahrzeuge einzuführen. Bisher unterliegen diese Fahrzeuge nationalen Zulassungsregelungen.
Mehr Information auf der Seite der European Hydrogen and Fuel Cell Technology Platform
12 Oct 07
— International
(XL) Handelsblatt Nr. 149 vom 06.08.07 Seite 1, 06.08.2007
«EU erwägt Strafen für klimaschädliche Autos» — Das Handelsblatt habe «aus Brüsseler Branchenkreisen und der EU-Kommission» erfahren, dass die EU die geplanten gesetzlichen CO2-Höchstwerte für Neuwagen nach Gewichtsklassen staffeln will. Doch nicht nur dies, Hersteller sollen sich durch bezahlen einer Abgabe bei Höchstwertüberschreitung «freikaufen» können. Automobilindustrie.de spricht dann auch von «Emissionshandel».
10 Aug 07
— International
(XL) Besonders in den USA häufen sich in letzter Zeit die Geschichten von Rückrufen von Produkten, die auch China stammen: Autoreifen, Kinderspielzeug, Hundefutter… In einem Artikel unter dem Titel «‹Quality Fade› : China’s Great Business Challenge » analysiert Paul Midler dieses Symptom einer auf kurzfristige Gewinne hin orientierten Wirtschaft und kommt zum Schluss, dass chinesische Lieferanten zur Zeit kein Interesse zeigen, an der Situation etwas zu ändern: «Over the longer term, however, importers get wise, and alternative markets start to look increasingly attractive.» Längerfristig werden Importeure schlauer, und alternative Märkte beginnen viel attraktiver auszusehen.
26 Jul 07
— International
(pr) Das Automotive Center der Hochschule Ulm wird seinen Schwerpunkt auf der Fahrzeugsystemtechnik haben. Es setzt auf die systemische Vernetzung der bereits an der Hochschule Ulm vorhandenen Kompetenzen in den Bereichen Fahrzeugelektronik, Antriebstechnik und Fahrzeugtechnik. Damit bietet es ein ideales Umfeld für innovative Systementwicklung und Systemerprobung. Die Hochschule Ulm will frühzeitig in Forschung und Entwicklung mit der Fahrzeug- und Zulieferindustrie zusammenarbeiten und Nachwuchskräfte für die Automobilindustrie heranbilden.
Das Center soll 2010 fertig sein, ein erster Teilabschnitt wird Ende 2008 in Betrieb genommen. Finanziert wird das Center nur teilweise vom Finanzministerium und dem Wissenschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg. Für die Finanzierung der Infrastruktur ist die Hochschule Ulm auf der Suche nach Industriepartnern, die bereit sind, sich im Sinne eines Public Private Partnership in das Projekt einzubringen.
24 May 07
— Forschung,
International
(XL) Die KPMG-Studie China Automotive and Components Market 2005 ist online verfügbar. Nach einem langsamen Start in 2003 und den Preiskriegen von 2004 hat KPMG China nochmals 2005 unter die Lupe genommen.
Die Studie kommt zu folgenden Ergebnissen:
* Langfristig positive Perspektiven, aber kurzfristige Turbulenzen weil der Markt noch reifen und sich konsolidieren muss
* Überinvestitionen wurden getätigt, Exporte aus China lösen aber dieses Problem nur langfristig
* OEM konzentrieren sich auf lokales Sourcing von Komponenten und den Aftermarket, als Folge davon könnte der Komponentenexport steigen
* Nachfrage nach Services wird steigen in dem Masse wie China eine «Autokultur» entwickelt
15 May 07
— International,
Wirtschaft
(XL) Bis in drei Jahren soll der Preisunterschied zwischen Hybrids und konventionell angetriebenen Autos verschwinden, zumindest bei Toyota. Dies sagte Masatami Takimoto, dem Executive Vice President Antriebsentwicklung bei Toyota, laut einem Bericht von Reuters auf CNET news.com.
10 May 07
— International
(XL) Trotz einzelner kürzlicher Skandale (VW) oder Qualitätsproblemen (DaimlerChrysler) ist die deutsche Automobilindustrie in deutlich besserer Form, als die US-amerikanische. Daran ändert auch der Druck seitens der EU nichts, die fetten Benzinfresser auf ökologisch zu trimmen.
Bei beiden genannten Unternehmen, VW und DaimlerChrysler, ist zur Zeit einiges im Fluss. Knowledge@Wharton nimmt diese Entwicklungen unter die Lupe – im Artikel Deals on Wheels: It’s Rush Hour for Germany’s Auto Industry.
29 Mar 07
— International,
Wirtschaft
(pr) Unter dem Titel: «The Auto Industry: On the Road to Disaster or Recovery?» publiziert Knowledge@Wharton ein Interview mit Professor John Paul MacDuffie über den Zustand der Automobilindustrie aus dem May letzten Jahres. MacDuffie ist auch Co-Direktor des «International Motor Vehicle Program». In den vergangenen 10 Monaten hat sich wohl nicht viel verändert, sicher nicht zum Positiven. Für die US Autoindustrie war 2006 wohl das schlimmste Jahr seit 1991 — alle der «Big Three» aus Detroit in den roten Zahlen und Toyota Nummer 2 im US-amerikanischen Markt. Das Interview geht über neue Strategien, zu erwartende Fusionen und die Rolle der Autohersteller aus Korea, Indien und China.
08 Feb 07
— International,
Wirtschaft
(XL) Swedish-Swiss Symposium 26 April 2007, empa-Akademie Zürich-Dübendorf (pre-announcement)
The «Intelligent Vehicle Safety Solutions Conference” serves as a basis for an exclusive partner search for representatives from R&D, market development and product management in different sectors that are concerned with «Intelligent Vehicle Solutions». The meeting stimulates networks and interdisciplinary cooperations in the automotive industry.
Speakers and conference participants from leading Swedish and Swiss companies will communicate their experiences and visions and show ways to their successful implementation.
Both countries have much experience and success potential at their disposal. The conference, that takes place in the middle of Europe, will stimulate the creation of new solutions and result in new business contacts and cooperations.
After the presentations and workshops, the participants will be given the opportunity to have informal discussions and to tie valuable business contacts with potential partners.
Reduced Rate for Swiss Participants CHF 300.–
Register at http://www.swedishtrade.com/switzerland/?id=1292&pageid=1403
Detailed agenda here.
Schwedisch-Schweizerisches Symposium 26.04.2007, empa-Akademie Zürich-Dübendorf (Vorankündigung)
Das Intelligent Vehicule Safety Systems (IVSS) Symposium befasst sich mit den Elementen intelligenter und sicherer Automobilität und beleuchtet Schlüsseltechnologien für Leichtbau, Elektrik, energieeffiziente und alternative Antriebe, sowie dem intelligentem Verkehrsmanagement für die Mobilität der Zukunft.
Kompetente Referenten und Teilnehmende aus führenden schwedischen und schweizerischen Unternehmen und Forschungsinstituten diskutieren über ihren Beitrag für den proaktiven Umgang mit modernen Herausforderungen.
Schweden und die Schweiz verfügen über Erfahrungen und Erfolgspotenziale. Mitten im Zentrum der europäischen Industrieregionen will der Anlass aus konstruktiver Distanz zu neuen Lösungen anregen.
Ergänzend zu den Präsentationen und Workshops vermittelt die Konferenz spezifische Gesprächsrunden von 30 Minuten zum Knüpfen von Geschäftskontakten und Anstossen von Innovationspartnerschaften.
Reduzierter Unkostenbeitrag für Schweizer Teilnehmern Fr. 300.–
Registration unter http://www.swedishtrade.com/switzerland/?id=1292&pageid=1403
Detaillierte Agenda hier.
28 Jan 07
— Featured,
International,
Kalender,
Technik
(pr) «Die Automobilindustrie ist die Schlüsselindustrie für Europa», sagte Günter Verheugen, Vizepräsident der Europäischen Kommission. Dies anlässlich der Eröffnung der Konferenz des Europäischen Verbands für Fahrzeugforschung (EUCAR).
Der Automobilsektor muss sich einerseits dem Wettbewerb mit dem Fernen Osten stellen, wo es mehr als genügend billige Arbeitskräfte gibt.
Andererseits gilt es auch, Lösungen zu finden für die begrenzte Verfügbarkeit von fossilen Brenn- und anderen Rohstoffen, Forderungen nach umweltfreundlicheren Autos sowie Bedenken hinsichtlich der Fahrzeugsicherheit.
«Die Automobilindustrie verkörpert die Herausforderungen, denen sich Europa im 21. Jahrhundert stellen muss», so Verheugen.
Verheugen sprach sich für eine Zusammenarbeit in Form von Clustern aus. Auf diese Weise könnten sich die Interessenvertreter treffen, um voneinander zu lernen und ihre Chancen auf einen Zugang zu Finanzierungsmitteln zu erhöhen.
(Quelle: CORDIS Nachrichten)
29 Nov 06
— International,
Wirtschaft
(XL) Mobilität; Energie, Umwelt und Antriebe; Sicherheit und Komfort; Materialien, Desing, Verarbeitung und Produktion: Dies sind die vier Schwerpunktthemen, welche die Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilbranche garantieren. Dies folgt aus einer Analyse der Europäische Vereinigung der Automobilzuliererer (CLEPA).
Demzufolge fallen unter Mobilität drei Themen: Technologien gegen Stau; neue Fahrzeuge und Konzepte für spezielle Anspruchsgruppen; Entwicklung und Verbreitung eines idealen System-Modells.
Um die negativen Umwelteinflüsse des Automobils zu verringern, empfiehlt CLEPA das Powertrain-Management zu verbessern und neue Technologien für Motoren, Übertragung und Getriebestrang zu entwickeln.
Bezüglich Kraftstoffen fokussiert CLEPA auf Biokraftstoff in der näheren Zukunft. Wasserstoff und Brennstoffzellen sind jedoch langfristige Alternativen für 2020 und danach. Darum unterstützt die CLEPA auch Forschung in diese Richtung. Dieselben Herausforderungen, die sich für wasserstoffgetriebenen Fahrzeuge stellen, betreffen auch Elektrofahrzeuge, insbesondere der Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur.
Priorität für die nächsten zwanzig Jahre hat für CLEPA aber die zweite Generation Biokraftstoffe. Dies wegen ihrer Engergieintensität, und weil bestehende Herstellungs-, Lagerungs- und Distributionsprozesse auf flüsige Kraftstoffe ausgerichtet sind.
CLEPA ist der Meinung, dass der Kraftstoffverbrauch von Verbrennungmotoren zwischen 10 und 20 % gesenkt werden kann. Damit liefert das Powertrain Management auch nachhaltigere Lösungen. Allerdings sind dann auch Verbesserungen im Getriebestrang nötig wie auch neue, leichte Materialien mit geringer Abnutzung, verbesserte Filterung, erschwingliche Hybrid-Technologie und Motoren für geringe Viskosität und reduzierte Entflammbarkeit.
‹Sicherheit erfordert entsprechend ausgebildete und verantwortungsvolle Verkehrsteilnehmer, Entwicklungen und Investitionen in die Strasseninfrastruktur und eine europaweite Gesetzgebung mit dem Ziel, Leben zu erhalten’, sagt die CLEPA. Auch Forschung und Entwicklung sei zentral, doch könne Sicherheit nicht alleine mit verbesserter Fahrzeugtechnologie gewährleistet werden.
Beim Thema Materialien, Design, Verarbeitung und Produktion setzt die CLEPA den Schwerpunkt auf Gewichtsreduktion, sicherheitsförderliche Materialien, finanzielle Nachhaltigkeit und kostengünstigere Fertigungstechnologien.
Mit ihrer Research Agenda ist die CLEPA in allen wesentlichen Punkten einig mit den Zielen im siebten Europäischen Rahmenprogramm (FP7) zu Surface Transport und mit der entsprechenden Research Agenda der Europäischen Technologieplattform Strassentransport ERTRAC.
Die CLEPA Research Agenda ist hier online verfügbar.
18 Nov 06
— Forschung,
International
(pr) Die synthetischen Biokraftstoffe sind aus ihrer nur Experten bekannten Nische herausgetreten und werden von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen. Neue technologische Ansätze befinden sich in der Umsetzung und auch die Frage, wie viel Fläche für die Produktion der Biomasse zur Verfügung steht und wie diese ökologisch verträglich angebaut werden kann, wird zunehmend diskutiert. Schließlich nehmen BtL-Kraftstoffe auf der Agenda von Politik und Automobilindustrie einen festen Platz ein: Die EU-Biokraftstoffstrategie will Forschung und Entwicklung bei den Biokraftstoffen der zweiten Generation, zu denen BtL-Kraftstoffe gehören, verstärkt vorantreiben.
Dies das Fazit des 2. Internationaler BtL-Kongress in Berlin. Als Mitveranstalter des Kongresses betonen DaimlerChrysler und Volkswagen die Bedeutung von regenerativen Kraftstoffen aus Biomasse als Beitrag zur nachhaltigen Mobilität.
Die DaimlerChrysler AG untermauerte auf dem Kongress das Bekenntnis zur Förderung von Biokraftstoffen und gabt einen Überblick über Erfahrungen aus dem Einsatz von Biokraftstoffen sowie Herausforderungen in der Motorenentwicklung. «Moderne, leistungsstarke und saubere Motoren brauchen moderne und saubere Kraftstoffe, die im Idealfall aus regenerativen Ressourcen gewonnen werden», sagte Dr. Hans-Otto Herrmann, Leiter verbrennungsmotorische Antriebe der DaimlerChrysler AG. In Ergänzung zur Weiterentwicklung von Fahrzeugen und Motoren fördert das Unternehmen deshalb im Interesse von optimalem Ressourceneinsatz und Klimaschutz die Nutzung des Potenzials regenerativer Kraftstoffe als Alternative zu fossilen Energieressourcen. «Nur in Verbindung mit weiterentwickelten Kraftstoffen lassen sich Verbrauch und Emissionen weiter reduzieren», sagte Dr. Herrmann. «Wir begrüßen deshalb den unternehmensübergreifenden Dialog und Projekte zur Förderung regenerativer Kraftstoffe, zu denen wir gerne unseren Beitrag leisten.»
«Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmenspolitik von Volkswagen», so Dr. Wolfgang Steiger, Leiter Antriebsforschung der Volkswagen AG. «Deshalb setzt Volkswagen auch künftig auf noch verbrauchs- und emissionsärmere, aber trotzdem leistungsfähige Motoren und arbeitet intensiv mit an der Entwicklung und Herstellung umweltverträglicher und damit nachhaltiger BtL-Kraftstoffe.» Steiger erinnerte außerdem daran, dass zur Unterstützung der bevorstehenden Markteinführung von BtL- und weiteren Biokraftstoffen der 2. Generation jetzt die richtigen politischen Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen.
DaimlerChrysler und Volkswagen unterstützen die Nutzung und Entwicklung regenerativer Kraftstoffe in unterschiedlichen Partnerschaften und Allianzen. Als Mitglied der «Alliance for Synthetic Fuels Europe» (ASFE) betonen DaimlerChrysler und Volkswagen sowie weitere Automobilhersteller und Mineralölunternehmen die strategische Bedeutung von synthetischen Kraftstoffen im Hinblick auf
die Herausforderungen in Energieversorgung und Umweltschutz. Die Allianz wurde im März 2006 von DaimlerChrysler, Renault, Royal Dutch Shell, Sasol Chevron und Volkswagen in Brüssel gegründet. Ziele von ASFE sind, Aktivitäten zur nachhaltigen Mobilität zu unterstützen und damit die Nutzung von synthetischen Kraftstoffen weiter voranzutreiben.
Auch Mineralölindustrie und Anlagenbau beteiligen sich an der Allianz für den neuen Sprit und
leisten ihren Beitrag zur weiteren Entwicklung. Und nicht zuletzt die Forschung aus Bereichen wie den Agrar- und Forstwissenschaften bis hin zur Verfahrenstechnik und Motorenentwicklung arbeitet daran, Antworten auf die noch offenen Fragen zu finden.
Andreas Schütte, Geschäftsführer der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), unterstrich die grundlegenden Vorteile, die BtL-Kraftstoffe so interessant machen: Nicht nur das Biomassespektrum zu ihrer Herstellung ist breit – mit knapp 4.000 Litern Dieseläquivalent pro Hektar erzielen sie einen besonders hohen Flächenertrag und bieten ein großes Potenzial zur Substitution fossiler Kraftstoffe. Bei der Verbrennung wird nur das Kohlendioxid frei, das die Biomasse zuvor im Wachstum gespeichert hat und da der Herstellungsprozess durch die Nutzung anfallender Nebenprodukte weitestgehend energieautark erfolgt,
entstehen auch hierbei kaum zusätzliche CO2-Emissionen. Schließlich lassen sich BtL-Kraftstoffe an die Erfordernisse moderner Motoren anpassen – man spricht in diesem Zusammenhang auch von Designerkraftstoffen, die besonders abgas- und rußpartikelarm verbrennen.
Auf dem Kongressprogramm stand auch das Thema Biomassebereitstellung, bei dem es unter anderem um Fragen der Logistik, der Möglichkeiten eines internationalen Biomassehandels und der Nachhaltigkeit des Anbaus geht.
Ein Schwerpunkt im Programm widmete sich der Anlagentechnik, die in Beiträgen der Choren Industries GmbH, der TU Bergakademie Freiberg und des Forschungszentrum Karlsruhe behandelt wird. Diese drei Akteure betreiben bereits Versuchsanlagen oder bereiten wie die Choren Industries GmbH die Inbetriebnahme einer Demonstrationsanlage mit einer Kapazität von 15.000 t BtL-Diesel/a für das Jahr 2007 vor.
Volkswagen, DaimlerChrysler und Bosch berichteten im Anschluss über die Erfahrungen der Automobil- und Zulieferindustrie mit synthetischen Kraftstoffen.
Schließlich ging es um die Rolle, die BtL-Kraftstoffe in den Zukunftsstrategien von Politik, Automobil- und Mineralölwirtschaft spielen. Das Deutsche Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) will bei der Forschungsförderung die einzelnen Stufen des Gesamtprozesses nicht losgelöst voneinander untersuchen; vielmehr sollen Lösungsansätze für alle Stufen mit der Zielsetzung gefördert werden, am Ende eine ökonomisch und ökologisch optimierte Prozesskette zu erhalten, die auch für die Landwirtschaft zusätzliche Wertschöpfung ermöglicht.
Die Referentenbeiträge werden in Kürze auf www.fnr.de/btl-congress veröffentlicht.
14 Oct 06
— Forschung,
International
(pr) 48 Unternehmen haben eine Erklärung zur Gründung einer Gemeinsamen Europäischen Technologieinitiative (Joint Technology Initiative – JTI) unterzeichnet.
JTI sind langfristig angelegte öffentlich-private Partnerschaften, die die Technologie in bestimmten Bereichen vorantreiben sollen. Sie werden von der Europäischen Kommission und von der Europäischen Investitionsbank (EIB) finanziell gefördert. Allerdings ist nur eine begrenzte Anzahl von JTI vorgesehen.
Laut Umsetzungsplan beträgt der Gesamthaushalt für die JTI 6,7 Milliarden Euro für 2007 bis 2015, die gemeinsam vom öffentlichen und vom privaten Sektor zur Verfügung gestellt werden sollen.
EU Press Release
09 Oct 06
— International