(XL) Unter anderem mit einem Interview mit dem Fiat CFO David Palmer und einem Ausblick auf die Entwicklungen in Japan, Nord Amerika und Europa und einer Analyse des Zuliefermarktes unter der Überschrift ’still in trouble› von Derik Evertz und Thomas Steinberger.
Die Schlussfolgerung für die Strategien von Zulieferern besteht aus fünf Punkten:
(1) Stronger focus on financials
(2) Level the playing field
(3) Get in early and be well informed
(4) Bring power to the table
(5) Focus on solving the crisis (denn Konkurs ist die teurere Lösung für alle)
Die Studie ist reich an weiteren, vor allem finanzwirtschaftlichen Analysen. Sie ist auf der PCW Automotive Seite als pdf verfügbar.
12 Oct 07
— Wirtschaft
(pr) Geographische Nähe zum Kunden (typischerweise OEM) suchen oder Risikobegrenzung und Investitionsschutz am bestehenden Standort? Das ist das Dilemma der Globalisierung für Automobilzulieferer. Für beide Optionen gibt es genügend Gründe und verschiedene Zulieferer finden verschiedene Antworten. Der wichtigste Treiber ist die kurzfristige Kostenoptimierung. Und das bedeutet, zumindest einen Teil der Wertschöpfung in Billiglohnländer zu verlegen.
Dies geht aus einem Bericht von KPMG hervor. Er stützt sich auf eine Untersuchung von 131 Automobilzulieferern weltweit.
Direct Link: http://www.kpmg.co.uk/pubs/?PubID=2041&m1=1
23 May 07
— Wirtschaft
(XL) Die KPMG-Studie China Automotive and Components Market 2005 ist online verfügbar. Nach einem langsamen Start in 2003 und den Preiskriegen von 2004 hat KPMG China nochmals 2005 unter die Lupe genommen.
Die Studie kommt zu folgenden Ergebnissen:
* Langfristig positive Perspektiven, aber kurzfristige Turbulenzen weil der Markt noch reifen und sich konsolidieren muss
* Überinvestitionen wurden getätigt, Exporte aus China lösen aber dieses Problem nur langfristig
* OEM konzentrieren sich auf lokales Sourcing von Komponenten und den Aftermarket, als Folge davon könnte der Komponentenexport steigen
* Nachfrage nach Services wird steigen in dem Masse wie China eine «Autokultur» entwickelt
15 May 07
— International,
Wirtschaft
(XL) Trotz einzelner kürzlicher Skandale (VW) oder Qualitätsproblemen (DaimlerChrysler) ist die deutsche Automobilindustrie in deutlich besserer Form, als die US-amerikanische. Daran ändert auch der Druck seitens der EU nichts, die fetten Benzinfresser auf ökologisch zu trimmen.
Bei beiden genannten Unternehmen, VW und DaimlerChrysler, ist zur Zeit einiges im Fluss. Knowledge@Wharton nimmt diese Entwicklungen unter die Lupe – im Artikel Deals on Wheels: It’s Rush Hour for Germany’s Auto Industry.
29 Mar 07
— International,
Wirtschaft
(XL) scope34 startete im 2. Quartal 2007 eine Reihe von Innovationszirkeln.
Beil einem Innovationszirkel geht es darum, dass sich jene Schweizer KMU und Hochschulen bzw. Forschungsinstitutionen treffen, die im Bereich Automobil aktiv sind. Die gegenseitigen Kompetenzen und Potentiale kennenzulernen steht im Mittelpunkt. Das Ziel ist, neue, innovative Projekte entstehen zu lassen.
Damit Innovationszirkel effektiv sind, konzentrieren sie sich auf ein bestimmtes Thema. So fanden je ein Event zum Thema Auto / Antrieb, Elektrik & Elektronik und Material / Leichtbau statt.
Falls Sie interesse haben, an den Innovationszirkeln teilzunehmen, melden Sie sich bitte per Email an: p.troxler@scope34.org.
21 Mar 07
— Featured,
Wirtschaft
(pr) Unter dem Titel: «The Auto Industry: On the Road to Disaster or Recovery?» publiziert Knowledge@Wharton ein Interview mit Professor John Paul MacDuffie über den Zustand der Automobilindustrie aus dem May letzten Jahres. MacDuffie ist auch Co-Direktor des «International Motor Vehicle Program». In den vergangenen 10 Monaten hat sich wohl nicht viel verändert, sicher nicht zum Positiven. Für die US Autoindustrie war 2006 wohl das schlimmste Jahr seit 1991 — alle der «Big Three» aus Detroit in den roten Zahlen und Toyota Nummer 2 im US-amerikanischen Markt. Das Interview geht über neue Strategien, zu erwartende Fusionen und die Rolle der Autohersteller aus Korea, Indien und China.
08 Feb 07
— International,
Wirtschaft
(pr) «Die Automobilindustrie ist die Schlüsselindustrie für Europa», sagte Günter Verheugen, Vizepräsident der Europäischen Kommission. Dies anlässlich der Eröffnung der Konferenz des Europäischen Verbands für Fahrzeugforschung (EUCAR).
Der Automobilsektor muss sich einerseits dem Wettbewerb mit dem Fernen Osten stellen, wo es mehr als genügend billige Arbeitskräfte gibt.
Andererseits gilt es auch, Lösungen zu finden für die begrenzte Verfügbarkeit von fossilen Brenn- und anderen Rohstoffen, Forderungen nach umweltfreundlicheren Autos sowie Bedenken hinsichtlich der Fahrzeugsicherheit.
«Die Automobilindustrie verkörpert die Herausforderungen, denen sich Europa im 21. Jahrhundert stellen muss», so Verheugen.
Verheugen sprach sich für eine Zusammenarbeit in Form von Clustern aus. Auf diese Weise könnten sich die Interessenvertreter treffen, um voneinander zu lernen und ihre Chancen auf einen Zugang zu Finanzierungsmitteln zu erhöhen.
(Quelle: CORDIS Nachrichten)
29 Nov 06
— International,
Wirtschaft