(XL) Anlässlich des Innovations-Zirkels bei GF führten wir auch wieder eine Mini-SWOT-Analyse durch. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, bewahrenswerte und zu eliminierende Eigenschaften des Autos anzugeben, sowie erwünschte und für das Auto negative Entwicklungen zu benennen. Aus den gesammelten Stichworten wurden dann die Favoriten bestimmt.

Wichtigste Eigenschaften waren Sicherheit und Fahrkomfort, denen die Umweltbelastungen gegenüberstehen und die Entwicklungen rund um die Verwendung und Verfügbarkeit verschiedener Energeiquellen. Im Unterschied zu früheren Innovationszirkeln stand die Umwelt- und Energieproblematik für die Teilnehmer in Schaffhausen entschieden deutlicher im Vordergrund.

Die nach Einschätzung der Teilnehmer wichtigsten Qualitäten des Autos sind Sicherheit, Fahrkomfort und seine Alltagsfunktion, einen von A nach B zu bringen. Die ganze Liste weiterer erhaltenswerter Eigenschaften umfasst aber auch Raumangebot, Komfort, Geschwindigkeit, Einparksensoren, Navigation, Privacy, Langlebigkeit und Fahrspass.

Einstimmig wünschen sich die Teilnehmer, sämtliche Umweltbelastungen zu eliminieren. Dazu gehören Lärm, CO2-Ausstoss, Abgase („alles, was stinkt“), aber auch Risiken für Dritte. Darüber hinaus wurden einige technische “Mängel” genannt, an deren Behebung die Automobilindustrie zweifellos schon arbeitet: die Störanfälligkeit der Elektronik, Scheibenwischer und das Lenkrad, das doch durch Robotik ersetzt werden könnte, die Komponentenvielfalt, das Gewicht der Carrosserie und die Verwendung schwerer oder seltener Materialien überhaupt. Viele der Verbesserungsideen betrafen hingegen das gesamte automobile Verkehrssystem: Radarfallen, Tanken, die Unternutzung des Raumangebots im Auto.

Auf die Wunschliste für Neuentwicklungen schrieben die Teilnehmer ganz oben „Autopilot“ und „andere Energiequellen“, dicht gefolgt vom Wunsch nach selbsterzeugender Bewegungsenergie und dem Einsatz erneuerbarer Energien. Aus der Vielzahl von Ideen sind folgende Anregungen noch erwähnenswert: Verwendung anderer Energiespeicher, Reduktion der Teilevielfalt und Einsatz von Software, die die Mechaniker verstehen.

Einstimmigkeit herrschte über die meist bedrohliche Entwicklung für das Auto, die Verfügbarkeit von Energien. Klimaveränderung, Verkehrsentwicklung und Entwicklungen in der Politik (Roadpricing, Steuern) wurden ausserdem genannt und für relevant befunden.



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